MoonBoard fast fertig

Unser Boulderraum ist wieder geöffnet. Während der Sperrung haben wir einige Zentner Holz bewegt und mit dem MoonBoard der englischen Kletterlegende Ben Moon eine Boulder-Innovation ins Frankenland gebracht. Die ersten Bouldersessions daran sind ab dem kommenden Wochenende möglich.

Denn ganz fertig sind wir leider noch nicht, aber der Rohbau ist vollendet und die 40 Grad überhängende Board-Platte mit einer Höhe von 3,66 Meter und 2,44 Meter Breite steht. Thomas Meier (TDS) und Norbert Braun haben ihr handwerkliches Geschick ausgespielt und innerhalb von drei Tagen den beeindruckenden Trainings-Koloss aus Holz gezimmert.

Im Laufe der Woche wird noch etwas Farbe aufgetragen und das Board mit 150 Griffen und knapp 200 LEDs bestückt, bevor es zum kommenden Wochenende hin mit ersten App-gesteuerten Bouldersessions dann endlich losgehen kann.

Das MoonBoard bringt einige Specials, die für das Frankenland absolut neu sind: So werden alle Griffe genormt angebracht, wie an allen weiteren zigtausend MoonBoards auf unserem Globus. So hat auf allen Boards jeder Griff nicht nur den gleichen Platz im Koordinaten-Raster der 11 Reihen und 18 Zeilen, sondern auch mit 40 Grad die gleiche überhängende Neigung und exakt dieselbe „Uhrzeiger“-Ausrichtung bezogen auf die Horizontale.

Mittels MoonBoard-App können bis zu 18.000 Boulder – die sich MoonBoard-User weltweit ausgedacht haben – direkt auf das Magnesia-Moonboard projiziert werden. Dazu dient das LED-Raster, das nach Auswahl eines Boulderproblems jeden einzelnen der dafür erlaubten Griffe und Tritte leuchtend anzeigt.

Hast Du Appetit bekommen? Dann schau mal vorbei und probier aus, ob sich das neue MoonBoard so gut anfühlt, wie es klingt.